Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Pianomanufaktur August Förster

Jahnstraße 8

Anna, um 1910

» Von hier stammt mein schönes Klavier. Eines Sonntags bin ich hier mit meinem Herrn Papa langspaziert, und er erzählte mir alles über die Herstellung von Klavieren und Flügeln. Er meinte auch, dass mein lieber Herr Großvater den alten August Förster kannte. Der hat ganz klein in einer Wohnung in der Stadt angefangen, diese Instrumente zu bauen, ehe er mit seiner Fabrik hierhergezogen ist. «

Piano-Manufaktur August Förster

Jahnstraße 8

Anna, um 1910

» Von hier stammt mein schönes Klavier. Eines Sonntags bin ich hier mit meinem Herrn Papa langspaziert, und er erzählte mir alles über die Herstellung von Klavieren und Flügeln. Er meinte auch, dass mein lieber Herr Großvater den alten August Förster kannte. Der hat ganz klein in einer Wohnung in der Stadt angefangen, diese Instrumente zu bauen, ehe er mit seiner Fabrik hierhergezogen ist. «

Die Nachfrage an Musikinstrumenten steigt durch das aufstrebende Bürgertum. Das Musizieren zuhause ist im 19. Jahrhundert groß in Mode, unter anderem, um zu zeigen wie gebildet und kulturell interessiert man ist. Friedrich August Förster wird 1829 in Oberseifersdorf nahe Zittau geboren. Nach seiner Tischlerlehre lernt er bei den Löbauer Klavierbauern Hieke und Eule die Grundlagen des Klavierbaus kennen. August Förster zieht es in die Welt hinaus, er sammelt Erfahrung in verschiedenen deutschen Städten. 

Zurück in Löbau beginnt er 1859 mit einer bescheidenen Werkstatt in einer Wohnung im Hinterhaus und baut hier ganz allein sein erstes Klavier. Bereits drei Jahre später entsteht das erste Gebäude seiner Pianomanufaktur an der heutigen Jahnstraße. 1900 folgt eine Zweigstelle in Georgswalde (heute: Jiříkov) in Böhmen. Bis heute werden in dem Familienbetrieb Klaviere und Flügel größtenteils in Handarbeit gefertigt.‎‎‎